Hallo,
wir waren die letzten drei Wochen unterwegs nach und in Slowenien. Hier ein paar Eindrücke, die zeigen sollen, dass es auch schöne Campingplätze gibt.

Erstes Etappenziel ist Karlovy Vary (Karlsbad, CZ), ein CP etwas ausserhalb in Sadov. Auch ausserhalb der Saison. Anzahl der Plätze: 200. Belegung: 0,5%. Kosten: 10€ pro Tag. Für unter 1€ fährt der Bus direkt von dort in die Stadt.

Dann entlang der Tschechisch-Deutschen Grenze auf kleinen Straßen durch die Wälder.
Immer mal wieder schöne Pausenplätze.

Im Nationalpark Šumava (Böhmerwald) eine kleine Wanderung mit Einkehr in der Chata Rovina. Die Serien des Besitzers arbeiten noch in Wald und Feld.

Die CP hier konzentrieren sich um den Stausee der Vlatava (Moldau). Eher nicht so schön.

Das Grenzgebiet zwischen Tschechien und DE bzw. AT nennen wir den „Luden-Gürtel“. Sobald man eine Hauptstraße erreicht, eklige „Ortschaften“ mit Puffs und Porzellan-Puttchen, Schnäpp(s)chenläden und Schönheits-Salons, denen der Begriff „Abzocke“ aus allen Poren quillt. Keine Fotos.

Kurz vor Slowenien noch zwei Tage in Österreich gewandert und in Bleiburg die lohnende Helnwein-Ausstellung „Kind“ besucht.

Dann über den Radlpass nach Slowenien und auf Schotterstraßen durch Wälder und Berge richtung Westen. Herrlich.

Überall darf man fahren, da die Wege die verstreut liegenden Höfe und Siedlungen verbinden.

Ist auch alles prima ausgeschildert.

Und mit Landy-gerechten Parkplätzen versehen.

Aber bischen staubig.

Einfach die Aussicht genießen.

Öffentliche Sanitäreinrichtungen sind zahlreich, aber rudimentär.

Da steuern wir lieber wieder mal einsame Campingplätze mit Infrastruktur an. Hier Autokamp Šmica in Luce.

Man kann auch schön im Wald am Fluß übernachten.

Dies ist allerdings im Wald am Fluß auf dem CP Šobec in der Nähe von Bled.
Wieder mal nix los.
Die paar WoMos, die dort sind, scharen sich um das Klohäuschen oder idyllisch in der Nähe der Einfahrt, warum auch immer...

Weiter nach Westen entlang der Soča. Fröhliche Arbeiter mit schönen Autos.

Dann im Soča-Tal im Kemp Soča mit Blick auf die Berge des Triglav NP. Steffi so „guck mal, das häßliche Auto“. Der Sohn von denen so „guck mal, das alte Auto“.

Liegt übrigens an der Soča. Grandiose Farben, und eine Wanderung entlang des Flusses lohnt sich tatsächlich.

Zurück dann wieder durch den Luden-Gürtel und auf dem sympatisch abgerockten CP Na Pískárně in CZ einen tollen Platz ganz hinten am beschaulich plätschernden Fluß (nochmal die Moldau) bekommen. Feuerstelle und reichlich Holz schon vorbereitet. Niemand sonst da, außer weit entfernt ein paar Schülergruppen.

In den 3 Wochen übrigens kein Regen außer beim Transit durch Österreich. Wagenwäsche gespart. Immernoch regendicht. Verrückt.

Vielen Dank für diesen Bericht an Steffi und Frank