Am Samstag war es endlich soweit. Das Qualifikationscamp für die Land Rover Experience Tour 2017 nach Peru stand in meinem Terminkalender.

Voller Spannung bin ich zum Offroadpark Südheide nach Wesendorf bei Gifhorn gefahren. Ich hatte keine Ahnung, was mich dort genau erwartete. Gleich nach der Ankunft kam ich mit anderen Teilnehmern ins Gespräch. Die einen fragten als erstes nach einem Kaffee. Andere fragten als erstes, ob ich auch einen Landy fahre und falls ja, welchen. Der nächste erzählte gleich, daß er schon bei dem Camp zur letzten Tour 2015 nach Australien teilgenommen hatte. Es war insgesamt eine sehr gelöste Stimmung. So, wie man das halt unter Landyfahrern kennt...

Gegen neun Uhr konnte man sich anmelden. Wir bekamen eine Einführung, was uns alles erwartet und wie sich später herausstellte auch ein paar sehr nützliche Tipps.

Ich bemerkte schnell, daß ich wohl kaum Zeit haben würde, zu fotografieren oder gar zu filmen. Falls man das gesamte Angebot mitnehmen wollte, hatte man ein strammes Programm vor sich. Also ging ich gleich ans Werk, um keine Zeit zu verlieren.

Es gab vier Challenges und die Möglichkeit alle sechs Land Rover Modelle (Defender, Discovery, Discovery Sport, Range Rover, Range Rover Sport und Range Rover Evoque) mit einem Instruktor durch den Offroadpark zu fahren.

Ich werde hier noch nicht zu viel über die Inhalte der Challenges verraten, da noch zwei Qualicamps stattfinden.

Bis auf eine Challenge betrat ich überall Neuland. So bin ich zum ersten Mal auf die Suche nach einem Geocache gegangen. Mit etwas Erfahrung hätte ich das Ziel wohl früher gefunden :-) Die zweite (Peru-) Challenge war für mich überhaupt kein Problem... Für die Trial-Challenge habe ich zunächst die Möglichkeit genutzt, mit einem Instruktor im Discovery durch den Offroad-Park zu fahren. Man war das geil!!! Ich war zum ersten mal offroad unterwegs und sofort angefixt. Ich habe in diesem Jahr 20-jähriges Land Rover-Jubiläum und war vorher noch nie im Gelände. Man oh man, was mir da lles entgangen ist...

Vollkommen geflasht ging ich im Anschluß die Trial-Challenge an. Es ging mit einem Discovery durch einen vorgegebenen und speziell präparierten Parcour. Das ist mir bis auf zwei Fehler auch ganz gut gelungen. Ich war total stolz auf mich...

Die letzte Challenge bestand in der Bearbeitung eines 10-12 seitigen Fragebogens. Hier ging es um ganz unterschiedliche Themengebiete. Von Fragen zu meiner Person, über technisches Wissen, Landeskunde bis hin zu Fragen über Land Rover.

Nachdem ich alle Challenges abgearbeitet hatte, begab ich mich zum Fahrzeugpark, um nach und nach alle Land Rover Modelle durch den Offroadpark zu bewegen. Das war echt der Hammer. Die Instruktoren beantworteten sehr gern alle Fragen. So habe ich trotz der zeitlich relativ kurzen einzelnen Runden sehr viel über Land Rover, den Beruf des Instruktors, Fahrzeugtechnik und Fahrtechnik erfahren.

Im Anschluß stand noch eine letzte Challenge auf dem Programm: Das Catering. Es gab lecker Gegrilltes zum Mittag mit Kartoffeln und jeder Menge Salat: Sehr lecker.

Auf der Rückfahrt nach Hause sausten die ganzen Eindrücke durch meinen Kopf. Das brauchte erst einmal etwas Zeit, um alles abgespeichert und verarbeitet zu werden.

Aber eines war sofort klar. Ich werde mich zukünftig viel mehr mit dem Thema Offroad (persönlich und auch hier) beschäftigen.

Seid gespannt!!!