Jaguar Land Rover feiert den Bau des ersten Ingenium Benzinmotors - Der Land Rover Treff
Wolverhampton/Schwalbach, 18. April 2017 – Das mit Investitionen von einer Milliarde Pfund (ca. 1,18 Milliarden Euro) errichtete Engine Manufacturing Centre (EMC) von

Jaguar Land Rover

feiert den Stapellauf des ersten Benzinmotors aus der Baureihe.
Der hochmoderne 2,0-Liter-Vierzylinder hält als 147 kW (200 PS) und 184 kW (250 PS) in diesem Sommer Einzug in Modelle beider Marken – ab Herbst ergänzt eine 220 kW (300 PS) starke Hochleistungsvariante das Motorenangebot*. Mit dem Fertigungsstart des neuen Ottomotors ist die erste Ausbauphase des bislang mit dem Bau von Ingenium Diesel-Aggregaten beschäftigten EMCs abgeschlossen. Mit hochflexiblen Fertigungsmethoden beliefert das bei Wolverhampton liegende Motorenwerk drei inländische Produktionsstätten.
  • Neue Ottomotoren debütieren in diesem Sommer in Jaguar- und Land Rover-Modellen
  • Anlauf der Benzinmotoren schließt die erste Ausbauphase des mit Investitionen von
  • £1 Mrd. errichteten Engine Manufacturing Centres (EMC) ab
  • Sicherung von 1.400 neuen und hochqualifizierten Arbeitsplätzen in der Region
  • In zwei Jahren über 400.000 Dieselmotoren der Ingenium Baureihe produziert
Die 2,0 Liter großen Vierzylinder-Benziner mit 147 kW (200 PS) und 184 kW (250 PS) ergänzen ein Motorenportfolio aus

Ingenium

Dieselmotoren, die aus ebenfalls 2,0 Liter Hubraum je nach Kalibrierung 110 kW (150 PS), 120 kW (163 PS) und 177 kW (240 PS) schöpfen. Die im Herbst folgende 220 kW (300 PS) starke Hochleistungsversion des neuen Benziners ist der stärkste Vierzylinder, den Jaguar jemals entwickelt und auch produziert hat.
Trevor Leeks, Werksleiter EMC, sagt: „Der Anlauf des Benzinmotors ist ein bedeutender Meilenstein für das Werk. Damit weiten wir das Angebot an emissionsarmen und zugleich leistungsstarken Benzinern und Dieseln für Jaguar- und der Gegenwart und Zukunft aus.
Jaguar Land Rover feiert den Bau des ersten Ingenium Benzinmotors - Der Land Rover Treff
Zugleich belegen die seit Eröffnung des Werkes vor Ort geschaffenen hochqualifizierten Arbeitsplätze die große Bedeutung von für den Standort. Noch vor Ende April werden wir hier den 1.400sten Mitarbeiter begrüßen können.”
Der Anlauf der Benzinmotoren-Linie folgt dem strategischen Investitionsprogramm zum Aufbau von Kompetenzen und Fertigungskapazitäten am Standort Vereinigtes Königreich. Von den bald 1.400 Beschäftigten wohnen über 80 Prozent in einem Radius von zehn Meilen (16 Kilometern) um das Werk und tragen so zur lokalen Wertschöpfung bei.
Georgia Rigby, beschäftigt in der Endmontage für die Benzinmotoren, kam im Februar 2016 neu zum EMC. Sie sagt: „Das EMC hat sich in kurzer Zeit zu einem für diese Region extrem wichtigen Arbeitgeber entwickelt. Aufgrund seiner angebotenen Jobs, der Qualität der Weiterbildung und den Aufstiegsmöglichkeiten genießt es hohes Ansehen.
Nachdem ich von Freunden, die bereits dort arbeiteten, viele positive Dinge erfahren hatte, habe ich mich auch um eine Stelle beworben. Ich bin jetzt gut ein Jahr hier – und es ist fantastisch.”
Das EMC hat darüber hinaus auch über 50 Auszubildende und Hochschulabsolventen eingestellt – alle beschäftigt in einem von den aktuellen Motoren losgelösten Entwicklungsprogramm für ein erweitertes Jaguar Land Rover Motorenportfolio von morgen.
Amy Stephenson, Auszubildende im dritten Lehrjahr, sagt: „Ich war immer schon an Ingenieurswissenschaften interessiert. An der als Partner des EMC fungierenden Wednesfield High Ingenieurschule wurden wir bereits dazu ermuntert, Berufschancen auf diesem Gebiet zu erkunden. Ehe ich in das Ausbildungsprogramm einstieg, habe ich das EMC besucht und empfand es als sehr inspirierendes Umfeld. Ein brandneues Werk mit neuen Leuten. Nun bin ich sehr stolz darauf, ein Teil davon zu sein.”
Seit Aufnahme der Ingenium Dieselmotoren-Produktion vor exakt zwei Jahren hat das EMC rund 400.000 Triebwerke produziert. In dieser Zeit hat es über 40.000 Besucher begrüßt,darunter drei Mitglieder der Königlichen Familie, 20 Politiker – vom Premierminister über britische Kabinettsmitglieder bis zu lokalen Parlamentsvertretern – und über das Education Business Partnership Centre auch über 3.000 Kinder. In einer sehr kurzen Zeit hat sich das EMC zum Herzstück des Jaguar Land Rover Fertigungsverbundes in den britischen Midlands entwickelt.